| |

Curry ohne Currypaste

Dieses gelbe Curry wird nur mit indischen Gewürzen wie gelben Currypulver und ohne Currypaste gemacht. Das vegetarische Curry wird aus einer bunten Mischung aus Kichererbsen, Blumenkohl und Karotten gemacht und mit Kokosmilch abgerundet.

Curry ohne Currypaste

Currys sind das perfekte gesunde Abendessen oder Mittagessen für stressige Wochentage. Sie sind schnell und einfach zu machen, voll mit gesundem Gemüse und unglaublich variabel. So schmecken sie auch immer anders und werden so nie langweilig.

Dieses Curryrezept kommt aus der indischen Küche und kommt ganz ohne Curry Pasten aus. Indische Currys werden ohne Currypaste und stattdessen mit einer bunten Curry Gewürzmischung zubereitet.

Wie die meisten Currys wird es mit Kokosmilch gemacht. Wenn du keine Kokosmilch magst, kannst du stattdessen auch mal mein Curry ohne Kokosmilch ausprobieren.

Curry ohne Currypaste Zutaten

Zutaten und Alternativen

Dieses Curry wird mit frischem Gemüse und einer bunten Currymischung zubereitet.

  • Blumenkohl
  • Kichererbsen
  • Karotten
  • Zwiebel
  • Knoblauchzehen
  • Currypulver: Es gibt sehr viele, sehr unterschiedliche Currymischungen. Weiter unten findest du mehr Infos, was Curry eigentlich ist. Für dieses Rezept empfehle ich dir ein helles, gelbes Currypulver. So bekommt das Gericht seine intensive Farbe.
  • Kurkuma Pulver: Kurkuma ist nicht nur super gesund, sondern bringt jedes Curry zum leuchten. Daher verwende ich für dieses Rezept etwas zusätzliches Kurkumapulver.
  • Ingwer: Ingwer verleiht deinem Curry eine gewisse Schärfe. Wenn du den Geschmack nicht magst, kannst du den Ingwer auch weglassen.
  • Kokosmilch: Kokosmilch darf ursprünglich in keinem Gericht fehlen. Falls du Kokosmilch nicht magst oder nicht essen kannst, kannst du stattdessen auch fettreduzierte Sahne verwenden. In meinem Rezept für Curry ohne Kokosmilch findest du noch mehr Ideen, wie du Kokosmilch ersetzen kannst.
  • Chilischote: Falls du dein Curry lieber etwas schärfer magst, kannst du eine Chilischote klein schneiden und dazugeben.
Curry ohne Currypaste

Curry ohne Currypaste selber machen

Zuerst bereitest du das Gemüse vor. Falls du frischen Blumenkohl verwendest, wäscht du ihn gründlich und teilst die einzelnen Röschen ab. Danach lässt du ihn gründlich abtropfen und tupst ihn eventuell noch etwas trocken. Wenn du zuviel Wasser in das Curry bringst, könnte das Curry geschmacklich etwas fad und zu dünnflüssig werden.

Die Dose mit Kichererbsen gießt du ab und wäscht die Kichererbsen danach gründlich ab. Auch hier solltest du die Kichererbsen ausreichend abtropfen bzw. abtrocknen. Statt Dosenkichererbsen kannst du übrigens auch frische Kichererbsen kochen und für das Curry verwenden.

Die Karotten werden geschält und gewürfelt. Sobald das Gemüse fertig vorbereitet ist, stellst du es beiseite.

Um Zeit zu sparen, kannst du statt frischem Gemüse auch TK Produkte verwenden.

Dann bereitest du die Basis für das Curry zu. Lass das Öl in einer Pfanne heiß werden. Würfel dann die Zwiebel fein und lass sie im heißen Öl glasig andünsten. Sobald die Zwiebeln glasig sind, schaltest du auf mittlere Hitze zurück. Dann presst du die Knoblauchzehen, gibst sie in die Pfanne und lässt sie kurz mitbraten.

Jetzt sind die Gewürze dran! Damit sie ihr volles Aroma entfalten können, werden sie etwa 1-2 Minuten mitgebraten. Gib also Currypulver, Kurkumapulver und Ingwer in die Pfanne und erhitze sie, während du immer wieder umrührst. So brennt nichts an.

Jetzt kannst du das geschnippelte Gemüse dazugeben. Nach Belieben kannst du es etwas mitbraten lassen, ansonsten gibst du die Kokosmilch dazu und verrührst alles gut miteinander. Um das Gemüse bissfest zu kochen, deckst du die Pfanne ab und lässt alles für etwa 5 Minuten köcheln. Sobald das Gemüse die für dich richtige Konsistenz erreicht hat, ist dein Curry fertig.

Jetzt musst du alles nur noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Curry ohne Currypaste

Variationen

Das Gute an Curry ist, dass du es nach Lust und Laune variieren kannst!

Nimm also alles an buntem Gemüse was dir schmeckt und du gerade noch im Haus hast. Currys sind das perfekte Essen um Reste an Gemüse, Kartoffeln, Süßkartoffeln oder auch Fleisch zu verarbeiten.

Weiter unten findest du eine Auswahl an klassischen Gewürzen, die du für dein Curry verwenden kannst. Die Liste ist aber noch viel länger, in Currymischungen sind bis zu 36 verschiedene Gewürze enthalten.

Aufbewahren und Haltbarkeit

Du kannst dein Curry gut verschlossen ca. 3-4 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Auch Einfrieren ist bedingt möglich. Curry hält sich im Tiefkühlfach etwa 3 Monate. Allerdings wird das Gemüse nach dem Auftauen recht weich und eventuell auch matschig. Außerdem verlieren viele Gewürze nach dem Einfrieren und Auftauen ihre Intensität.

Für richtig leckeres, aromatisches Curry mit knackigem Gemüse empfehle ich dir also die frische Zubereitung.

Dieses Curry Rezept ist…

  • ohne Currypaste
  • mit Blumenkohl, Kichererbsen und Karotten
  • vegetarisch
  • vegan
  • schnell gemacht
  • ein gesundes Abendessen oder Mittagessen

Noch mehr Ideen für leckere Curryrezepte

Cremiges Curry ohne Kokosmilch

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Currypulver und Currypaste?

Currypulver ist eine indische Gewürzmischung und eine Grundzutat der indischen Küche.

Currypaste dagegen ist eine Mischung aus typischen Gewürzen der thailändischen Küche.

Es gibt sehr viele unterschiedliche Rezepte für Currypulver. Die Gewürzmischung besteht aus unterschiedlichen Zutaten, wobei die Anzahl und Menge von Currypulver zu Currypulver unterschiedlich sind. Am häufigsten werden folgende Zutaten verwendet:

  • Kurkuma (sorgt für die gelbe Farbe)
  • Cumin
  • Ingwer
  • Bockshornklee
  • Kardamom
  • verschiedene Pfeffersorten
  • Chili

Currypaste wird oft mit grüner oder roter Chili gemacht, wodurch die Pasten tendenziell eher scharf sind. Folgende Zutaten sind häufig in Currypaste zu finden:

  • rote oder grüne Chilischoten (bis zu 50% der Paste)
  • Knoblauch
  • Schalotten
  • Zitronengras
  • Galant (thailändischer Ingwer)
  • Koriander(wurzel)
  • Kreuzkümmel

Kann Currypaste durch Currypulver ersetzt werden?

Nein, Currypaste kann nicht durch Currypulver ersetzt werden, da die beiden Gewürzmischungen aus unterschiedlichen Zutaten bestehen und sich geschmacklich voneinander unterscheiden.

Wie du siehst, werden für Currypaste und Currypulver nur vereinzelt gleiche Zutaten verwendet. Die Zutaten unterscheiden sich mehr oder weniger voneinander – natürlich je nach individueller Mischung. Dadurch ergibt sich auch ein Unterschied im Geschmack.

Die beiden Gewürzmischungen sind also nicht ohne Weiteres austauschbar. Zumindest nicht, ohne dass das Ergebnis – also dein Curry – geschmacklich verändert wird.

Curry ohne Currypaste

Curry ohne Currypaste

Dieses gelbe Curry wird nur mit indischen Gewürzen wie gelben Currypulver und ohne Currypaste gemacht. Das vegetarische Curry wird aus einer bunten Mischung aus Kichererbsen, Blumenkohl und Karotten gemacht und mit Kokosmilch abgerundet.
noch keine Bewertungen
Zubereitungszeit 30 Min.
Gericht Abendessen, Mittagessen
Land & Region Indisch
Portionen 2 Portionen

Zutaten
  

  • 200 g Blumenkohl
  • 200 g Kichererbsen aus der Dose
  • 2 Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2-3 EL Currypulver
  • 1 EL Kurkuma Pulver
  • ½ TL Ingwer
  • 400 ml Kokosmilch alternativ: fettreduzierte Sahne
  • Optional: Eine kleine Chilischote
  • Öl zum Braten
  • Salz & Pfeffer

Anleitung
 

  • Den Blumenkohl waschen und die einzelnen Röschen abteilen. Gut abtropfen lassen und ggf. trocken tupfen. Die Dosenflüssigkeit der Kichererbsen abgießen, die Kichererbsen gut abspülen und abtropfen lassen. Die Karotten schälen und würfeln. Das Gemüse beiseite stellen.
  • Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebel fein würfeln und in der Pfanne glasig anbraten. Auf mittlere Hitze zurückschalten. Die Knoblauchzehen pressen und kurz mitbraten.
  • Currypulver, Kurkumapulver und Ingwer mit in die Pfanne geben und 1-2 Minuten mit anbraten lassen, so können sich die Aromen voll entfalten.
  • Das Gemüse dazugeben. Alles mit der Kokosmilch ablöschen und gut verrühren. Optional die Chilischote klein schneiden und unterrühren. Die Pfanne zudecken und alles ca. 5 Minuten köcheln lassen oder bis das Gemüse bissfest gekocht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Notizen

Die Kokosmilch schrittweise dazugeben, bis das Curry die richtige Konsistenz erreicht hat.
Keyword Curry
Hast du das Rezept ausprobiert?Schreib mir gerne einen Kommentar!

Wenn du das Rezept ausprobiert hast, freue ich mich über deinen Kommentar und deine Sternebewertung! Für weitere zuckerfreie Rezeptideen findest du mich hier auf Pinterest.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Sterne Bewertung